Enersence - Naturheilpraxis Peter Aalbers in Dormagen

Darmsanierung

Dem Darm werden mindestens 60 % eher aber 80 % des gesamten Immunsystems zugeordnet.

Broschüre : "Der Darm ist schuld"
  
Vor der Sanierung erfolgt die Diagnostik, bei der die Darmflora, Entzündungsparameter, die Funktion der Bauchspeicheldrüse, Fehlbesiedlungen sowie das mit dem Darm verbundene Immunsystem und die Schleimhautbariere überprüft werden 

Die Darmschleimhaut und ihre zentrale Rolle für das Immunsystem

Unsere Darmschleimhaut ist eine der wichtigsten Kontaktflächen des Menschen zur Außenwelt und bildet eine Barriere gegen Fremd- und Giftstoffe. Die Darmschleimhaut wird täglich mit einer beachtlichen Menge an Fremdstoffen aus unserer Nahrung konfrontiert. Hier entscheidet sich, was in den Körper aufgenommen und wieder ausgeschieden wird. Außerdem hat die Schleimhaut des Darmes einen wesentlichen Einfluss auf die Stabilisierung, Regulierung und Entwicklung des Immunsystems: Die hier gebildeten Abwehrzellen, bleiben nicht nur im Darm, sondern gelangen über den Blutkreislauf zu den anderen Schleimhäuten. Wenn die Schleimhaut aufgrund einer gestörten Darmflora entzündlich verändert und damit geschwächt ist, kann sie Ihre Schutzfunktion verlieren und durchlässig für unerwünschte Stoffe in den Blutkreislauf werden (Leaky Gut). Diese „Eindringlinge“ können für das Immunsystem eine zusätzliche Belastung darstellen. Wenn nun das Immunsystem überreagiert, kommt es zu einer vermehrten Histaminausschüttung  mit den typischen Symptome wie Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Juckreiz und Zusammenziehung der Bronchien.

Symptome im Bereich der Atemwege und der Haut, die von von Allergenen (Blütenpollen, Tierhaare, Metalle usw.) ausgelöst werden und welche die Tendenz zu allergischen Reaktionen haben, können somit ihre Ursache in einer geschwächten Darmschleimhaut haben. Dies ist bei der Therapie zu berücksichtigen - auch wenn es nicht mit Symptomen im Verdauungstrakt verbunden sein muss - um langfristige Erfolge zu erzielen.

Allergische Reaktionen können sich auch in unspezifischen Symptomen äussern: Übelkeit, Durchfall, Unruhe/Nervosität, chronische Bronchitis, Kopfschmerzen, chronischer Schnupfen, chronische Müdigkeit, reduzierter Allgemeinzustand, Depressionen.

Zum besseren Verständnis der Darmflora einige Zahlen:

Zwischen ein bis zwei Kilogramm unseres Körpergewichts gehen allein auf Darmbakterien zurück. Billionen von Darm-Keimen, die vor allem den Dickdarm wie eine zweite Haut auskleiden.

Sie leben in einer ausgeklügelten Symbiose mit dem Körper und fürchten muss man sie normalerweise nicht. Sie bedienen sich vom Nahrungsbrei, der durch den Darm geschleust wird, helfen bei der Verdauung, liefern Vitamine, schützen uns vor krankmachenden Erregern und trainieren somit das Immunsystem.

Wir wären ohne die Winzlinge kaum überlebensfähig und vielen Angreifern schutzlos ausgeliefert. Dieses friedliche Zusammenleben wird jedoch hin und wieder gestört. So durch Antibiotika und Konservierungsstoffe etwa, die neben den Krankheitserregern auch die nützlichen Bakterien töten.

Die Darmflora erholt sich normalerweise von der Säuberungsaktion innerhalb der nächsten Wochen. Nutzen jedoch weniger harmlose Darm-Bakterien, wie beispielsweise Clostridium difficile, die Chance und  breiten sich massenhaft aus, dann verdrängen sie die gesunden Mitbewohner des Darms. Schwere Durchfälle und entzündliche Infektionen sind dann die Folge.

Die Fehl-Besiedlung des Dünndarms und Dickdarms mit krankmachenden Keimen und der damit verbundenen Freisetzung von Giften (unter anderem Methanol und Fuselalkoholen) kann zu einer Autointoxikation führen und daher eine ernste Gefahr für unsere Gesundheit darstellen.

Wenn nun die Leber und der Darm überfordert sind, kann dies nach sich ziehen, dass diese Substanzen ungefiltert die Blut-Hirn-Schranke passieren können. In der Folge kann es zu sogenannten zentralnervösen Störungen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen bis hin zu Depressionen oder anderen psychiatrischen Erkrankungen kommen.

Wie wird die Mikrobiologische Stuhldiagnostik durchgeführt?

Es wird nur eine kleine Stuhlprobe für die Untersuchung benötigt, die in ein Spezial-Labor eingeschickt wird. Dort wird eine ausführliche Analyse der Stuhlflora einschließlich Pilzdiagnostik, pH-Bestimmung, Testung auf verschiedene Verdauungsrückstände, Funktionen von Bauchspeicheldrüse und Galle, Immunstatus durchgeführt.

Die sehr aufwendige Untersuchung dauert  1 - 2  Wochen.

Wenn die Ergebnisse vorliegen, wird von mir eine geeignete Therapie individuell zusammengestellt und gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung empfohlen.

 

Bitte beachten Sie:

Es werden Forschungsergebnisse oder Verfahren oder Methoden vorgestellt, die ich persönlich für hochinteressant halte. Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden. Die Schulmedizin verlangt hierfür randomisierte, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studien und Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften.

 

 

 

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